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Keimfutter für Vögel - richtig zubereiten
Bei richtiger Zubereitung ist Keimfutter eine wertvolle Beikost für Vögel, das ganze Jahr über. Freilebende Vögel haben die Möglichkeit, nach Belieben Saaten in allen Reifestadien fressen zu können. Also auch solche, die auf den Boden gefallen und in der Feuchtigkeit von Tau und Regen gequollen sind. In gewissen Stadien ist solche Nahrung für den Tierorganismus sehr wertvoll. Andererseits kann sie auch leicht verderben. Wartet man so zu lange, so hat der sich entwickelnde Planzenkeim alle Nährstoffe bereits für sich selbst verbraucht. Wie also soll man als Vogelpfleger Keimfutter gut und möglichst richtig selbst herstellen? Zunächst braucht man nicht ungedingt irgendetwas extra zu  kaufen, weil das übliche verwendete Vogelfutter durchaus geeignet ist. Wer möchte, kann natürlich reine großkörnige Hirse oder Glanz (Kanariensaat) besorgen. Das ergibt eine gleichmäßigere Entwicklung. Der Umfang des Keimens hängt von der Qualität und Lagerdauer der Saaten ab. Was nicht keimt, ist übrigens nicht verloren, denn auch feuchte Körner sind fressbar. In ein großes, sauber gespültes Gurkenglas gibt man am frühen Morgen eine Portion Körner, z.B. eine halbe oder eine Tasse voll. Sauberes, vielleicht lauwarmes Wasser wird reichlich hinzu gegeben, und um den innigen Kontakt zu fördern, rührt man eine Minute kräftig um. Sollten Schalen, Staub usw. obenauf schwimmen, bitte abschöpfen und entsprechend wieder Wasser zugeben. Nun zimmerwarm stellen, vor Staubeinfall schützen und abends vor dem Schlafengehen erneut kräftig durchrühren. Nach ca. 24 Stunden gießt man den gesamten Inhalt des Glases in ein rostfreies Haarsieb, das sowohl in jedem Haushalt vorhanden ist. Die Körner sind nun schon etwas gequollen und fühlen sich schleimig an. Deshalb spült man sie gründlich sauber, indem man das Sieb unter den kalten Wasserstrahl hält und dabei nach allein Seiten leicht schüttelt.  Das Sieb kann man in einen größeren Topf einhängen oder eventuell auch in einen kleinen Plastikeimer. Man lässt auf diese Weise das Durchspülwasser wieder abtropfen. Einige Millimeter hoch soll sauberes Wasser auf dem Topfboden stehen, um die Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Der Siebinhalt soll jetzt keinerlei Kontakt mit Wasser haben, das ist wichtig. Über das Sieb kann man ein Stück Glas oder glasklare Plastikfolie legen, um Verdunstung nach oben und Austrocknen der oberen Körnerschicht zu verlangsamen. Auch noch einmal vorsichtig Umrühren schadet nicht, sollte die Oberschicht dennoch angetrocknet sein. Nach 36 bis 38 Stunden Entwicklungszeit werden sich die ersten Keimspitzen zeigen. Denken Sie daran, dass verschiedenartige Körner bei Verwendung einer Futtermischung auch unterschiedliche Keimzeiten haben können. Wahrscheinlich müssen noch 12 bis 14 Stunden zugeben, bis das Keimfutter genau richtig am vorgerückten Vormittag des kommenden Tages futterfertig ist. Die Raumtemperatur hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die benötigte Zeit. Wärme beschleunigt, Kaltstellen verlangsamt. 20 Grad Zimmertemperatur genügen durchaus, Licht ist gut, volle Sonnenbestrahlung jedoch schlecht. Die beschriebene Methode ist nicht die einzige zur Selbstherstellung von Keimsaat, aber man kann ausgezeichnet damit auch über viele Jahre zurecht kommen. Vor allem eignet sich die geschilderte Zubereitungsart gut für größere Mengen, wie sie in einer Vogelzucht-Volierenanlage benötigt werden.   Das Keimfutter ist also jetzt fertig. Da erhebt sich die Frage, ob man es vor dem Füllen der Näpfe vorsichtshalber noch einmal unter dem Wasserhahn durchspülen sollte? Das ist Streitfrage und Ansichtssache, denn man kann natürlich auch argumentieren, dass auf diese Weise ein Teil wertvoller Stoffe ausgelaugt und weggespült wird! Anschließend wäre erneut das Spülwasser gründlich zu entfernen, bei kleinen Mengen vielleicht auf sauberem Löschpapier. Bei größerer Partien auf mehreren Lagen saugfähiger Tücher.   Sehr wichtig ist zu wissen – und viele machen das falsch – das Keimsaat nur in sehr dünner Schicht und kleineren Mengen für die Vögel bereitgestellt  werden darf. Glasierte Blumenuntersetzer mit Durchmessern zwischen 10 und 18 cm sind die besten Gefäße dafür. Dicke Lagen gequollener angekeimter Körner werden sehr rasch sauer bzw. die ganz unten liegende Schicht beginnt zu faulen. Wenn dagegen die empfohlenen dünnen Lagen oberflächlich etwas austrocknen, so schadet das in keiner Weise.   Wie lange sich der zubereitete Vorrat an Keimfutter hält, den man erforderlichenfalls auch noch ein weiteres Mal unter fließenden Wasser durchspülen kann, muss mit Auge und Nase beurteilt werden. Die Haltbarkeit der hier beschrieben Beinahrung ist logischerweise immer recht begrenzt und es ist nicht zu empfehlen, sie in den Eisschrank zu stellen. Doch kühlende Aufbewahrung ist angebracht. Somit muss man die jeweils bereitete Menge der Jahreszeit anpassen.   Die Tageszeitangaben sind übrigens nicht willkürlich gewählt, sondern ergeben einen Zeitablauf, bei dem das Keimfutter an einem Vormittag verwendungsfähig wird. Sind die in der Regel notwendigen 50 bis 55 Stunden Keimzeit abends um, verliert man noch 12 Stunden von der sowieso begrenzten Verwendungsdauer, und der Gehalt an wertvollen Stoffen sinkt bereits wieder.  
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Keimfutter für Vögel - richtig zubereiten
Bei richtiger Zubereitung ist Keimfutter eine wertvolle Beikost für Vögel, das ganze Jahr über. Freilebende Vögel haben die Möglichkeit, nach Belieben Saaten in allen Reifestadien fressen zu können. Also auch solche, die auf den Boden gefallen und in der Feuchtigkeit von Tau und Regen gequollen sind. In gewissen Stadien ist solche Nahrung für den Tierorganismus sehr wertvoll. Andererseits kann sie auch leicht verderben. Wartet man so zu lange, so hat der sich entwickelnde Planzenkeim alle Nährstoffe bereits für sich selbst verbraucht. Wie also soll man als Vogelpfleger Keimfutter gut und möglichst richtig selbst herstellen? Zunächst braucht man nicht ungedingt irgendetwas extra zu  kaufen, weil das übliche verwendete Vogelfutter durchaus geeignet ist. Wer möchte, kann natürlich reine großkörnige Hirse oder Glanz (Kanariensaat) besorgen. Das ergibt eine gleichmäßigere Entwicklung. Der Umfang des Keimens hängt von der Qualität und Lagerdauer der Saaten ab. Was nicht keimt, ist übrigens nicht verloren, denn auch feuchte Körner sind fressbar. In ein großes, sauber gespültes Gurkenglas gibt man am frühen Morgen eine Portion Körner, z.B. eine halbe oder eine Tasse voll. Sauberes, vielleicht lauwarmes Wasser wird reichlich hinzu gegeben, und um den innigen Kontakt zu fördern, rührt man eine Minute kräftig um. Sollten Schalen, Staub usw. obenauf schwimmen, bitte abschöpfen und entsprechend wieder Wasser zugeben. Nun zimmerwarm stellen, vor Staubeinfall schützen und abends vor dem Schlafengehen erneut kräftig durchrühren. Nach ca. 24 Stunden gießt man den gesamten Inhalt des Glases in ein rostfreies Haarsieb, das sowohl in jedem Haushalt vorhanden ist. Die Körner sind nun schon etwas gequollen und fühlen sich schleimig an. Deshalb spült man sie gründlich sauber, indem man das Sieb unter den kalten Wasserstrahl hält und dabei nach allein Seiten leicht schüttelt.  Das Sieb kann man in einen größeren Topf einhängen oder eventuell auch in einen kleinen Plastikeimer. Man lässt auf diese Weise das Durchspülwasser wieder abtropfen. Einige Millimeter hoch soll sauberes Wasser auf dem Topfboden stehen, um die Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Der Siebinhalt soll jetzt keinerlei Kontakt mit Wasser haben, das ist wichtig. Über das Sieb kann man ein Stück Glas oder glasklare Plastikfolie legen, um Verdunstung nach oben und Austrocknen der oberen Körnerschicht zu verlangsamen. Auch noch einmal vorsichtig Umrühren schadet nicht, sollte die Oberschicht dennoch angetrocknet sein. Nach 36 bis 38 Stunden Entwicklungszeit werden sich die ersten Keimspitzen zeigen. Denken Sie daran, dass verschiedenartige Körner bei Verwendung einer Futtermischung auch unterschiedliche Keimzeiten haben können. Wahrscheinlich müssen noch 12 bis 14 Stunden zugeben, bis das Keimfutter genau richtig am vorgerückten Vormittag des kommenden Tages futterfertig ist. Die Raumtemperatur hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die benötigte Zeit. Wärme beschleunigt, Kaltstellen verlangsamt. 20 Grad Zimmertemperatur genügen durchaus, Licht ist gut, volle Sonnenbestrahlung jedoch schlecht. Die beschriebene Methode ist nicht die einzige zur Selbstherstellung von Keimsaat, aber man kann ausgezeichnet damit auch über viele Jahre zurecht kommen. Vor allem eignet sich die geschilderte Zubereitungsart gut für größere Mengen, wie sie in einer Vogelzucht-Volierenanlage benötigt werden.   Das Keimfutter ist also jetzt fertig. Da erhebt sich die Frage, ob man es vor dem Füllen der Näpfe vorsichtshalber noch einmal unter dem Wasserhahn durchspülen sollte? Das ist Streitfrage und Ansichtssache, denn man kann natürlich auch argumentieren, dass auf diese Weise ein Teil wertvoller Stoffe ausgelaugt und weggespült wird! Anschließend wäre erneut das Spülwasser gründlich zu entfernen, bei kleinen Mengen vielleicht auf sauberem Löschpapier. Bei größerer Partien auf mehreren Lagen saugfähiger Tücher.   Sehr wichtig ist zu wissen – und viele machen das falsch – das Keimsaat nur in sehr dünner Schicht und kleineren Mengen für die Vögel bereitgestellt  werden darf. Glasierte Blumenuntersetzer mit Durchmessern zwischen 10 und 18 cm sind die besten Gefäße dafür. Dicke Lagen gequollener angekeimter Körner werden sehr rasch sauer bzw. die ganz unten liegende Schicht beginnt zu faulen. Wenn dagegen die empfohlenen dünnen Lagen oberflächlich etwas austrocknen, so schadet das in keiner Weise.   Wie lange sich der zubereitete Vorrat an Keimfutter hält, den man erforderlichenfalls auch noch ein weiteres Mal unter fließenden Wasser durchspülen kann, muss mit Auge und Nase beurteilt werden. Die Haltbarkeit der hier beschrieben Beinahrung ist logischerweise immer recht begrenzt und es ist nicht zu empfehlen, sie in den Eisschrank zu stellen. Doch kühlende Aufbewahrung ist angebracht. Somit muss man die jeweils bereitete Menge der Jahreszeit anpassen.   Die Tageszeitangaben sind übrigens nicht willkürlich gewählt, sondern ergeben einen Zeitablauf, bei dem das Keimfutter an einem Vormittag verwendungsfähig wird. Sind die in der Regel notwendigen 50 bis 55 Stunden Keimzeit abends um, verliert man noch 12 Stunden von der sowieso begrenzten Verwendungsdauer, und der Gehalt an wertvollen Stoffen sinkt bereits wieder.  
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Keimfutter für Vögel - richtig zubereiten
Bei richtiger Zubereitung ist Keimfutter eine wertvolle Beikost für Vögel, das ganze Jahr über. Freilebende Vögel haben die Möglichkeit, nach Belieben Saaten in allen Reifestadien fressen zu können. Also auch solche, die auf den Boden gefallen und in der Feuchtigkeit von Tau und Regen gequollen sind. In gewissen Stadien ist solche Nahrung für den Tierorganismus sehr wertvoll. Andererseits kann sie auch leicht verderben. Wartet man so zu lange, so hat der sich entwickelnde Planzenkeim alle Nährstoffe bereits für sich selbst verbraucht. Wie also soll man als Vogelpfleger Keimfutter gut und möglichst richtig selbst herstellen? Zunächst braucht man nicht ungedingt irgendetwas extra zu  kaufen, weil das übliche verwendete Vogelfutter durchaus geeignet ist. Wer möchte, kann natürlich reine großkörnige Hirse oder Glanz (Kanariensaat) besorgen. Das ergibt eine gleichmäßigere Entwicklung. Der Umfang des Keimens hängt von der Qualität und Lagerdauer der Saaten ab. Was nicht keimt, ist übrigens nicht verloren, denn auch feuchte Körner sind fressbar. In ein großes, sauber gespültes Gurkenglas gibt man am frühen Morgen eine Portion Körner, z.B. eine halbe oder eine Tasse voll. Sauberes, vielleicht lauwarmes Wasser wird reichlich hinzu gegeben, und um den innigen Kontakt zu fördern, rührt man eine Minute kräftig um. Sollten Schalen, Staub usw. obenauf schwimmen, bitte abschöpfen und entsprechend wieder Wasser zugeben. Nun zimmerwarm stellen, vor Staubeinfall schützen und abends vor dem Schlafengehen erneut kräftig durchrühren. Nach ca. 24 Stunden gießt man den gesamten Inhalt des Glases in ein rostfreies Haarsieb, das sowohl in jedem Haushalt vorhanden ist. Die Körner sind nun schon etwas gequollen und fühlen sich schleimig an. Deshalb spült man sie gründlich sauber, indem man das Sieb unter den kalten Wasserstrahl hält und dabei nach allein Seiten leicht schüttelt.  Das Sieb kann man in einen größeren Topf einhängen oder eventuell auch in einen kleinen Plastikeimer. Man lässt auf diese Weise das Durchspülwasser wieder abtropfen. Einige Millimeter hoch soll sauberes Wasser auf dem Topfboden stehen, um die Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Der Siebinhalt soll jetzt keinerlei Kontakt mit Wasser haben, das ist wichtig. Über das Sieb kann man ein Stück Glas oder glasklare Plastikfolie legen, um Verdunstung nach oben und Austrocknen der oberen Körnerschicht zu verlangsamen. Auch noch einmal vorsichtig Umrühren schadet nicht, sollte die Oberschicht dennoch angetrocknet sein. Nach 36 bis 38 Stunden Entwicklungszeit werden sich die ersten Keimspitzen zeigen. Denken Sie daran, dass verschiedenartige Körner bei Verwendung einer Futtermischung auch unterschiedliche Keimzeiten haben können. Wahrscheinlich müssen noch 12 bis 14 Stunden zugeben, bis das Keimfutter genau richtig am vorgerückten Vormittag des kommenden Tages futterfertig ist. Die Raumtemperatur hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die benötigte Zeit. Wärme beschleunigt, Kaltstellen verlangsamt. 20 Grad Zimmertemperatur genügen durchaus, Licht ist gut, volle Sonnenbestrahlung jedoch schlecht. Die beschriebene Methode ist nicht die einzige zur Selbstherstellung von Keimsaat, aber man kann ausgezeichnet damit auch über viele Jahre zurecht kommen. Vor allem eignet sich die geschilderte Zubereitungsart gut für größere Mengen, wie sie in einer Vogelzucht-Volierenanlage benötigt werden.   Das Keimfutter ist also jetzt fertig. Da erhebt sich die Frage, ob man es vor dem Füllen der Näpfe vorsichtshalber noch einmal unter dem Wasserhahn durchspülen sollte? Das ist Streitfrage und Ansichtssache, denn man kann natürlich auch argumentieren, dass auf diese Weise ein Teil wertvoller Stoffe ausgelaugt und weggespült wird! Anschließend wäre erneut das Spülwasser gründlich zu entfernen, bei kleinen Mengen vielleicht auf sauberem Löschpapier. Bei größerer Partien auf mehreren Lagen saugfähiger Tücher.   Sehr wichtig ist zu wissen – und viele machen das falsch – das Keimsaat nur in sehr dünner Schicht und kleineren Mengen für die Vögel bereitgestellt  werden darf. Glasierte Blumenuntersetzer mit Durchmessern zwischen 10 und 18 cm sind die besten Gefäße dafür. Dicke Lagen gequollener angekeimter Körner werden sehr rasch sauer bzw. die ganz unten liegende Schicht beginnt zu faulen. Wenn dagegen die empfohlenen dünnen Lagen oberflächlich etwas austrocknen, so schadet das in keiner Weise.   Wie lange sich der zubereitete Vorrat an Keimfutter hält, den man erforderlichenfalls auch noch ein weiteres Mal unter fließenden Wasser durchspülen kann, muss mit Auge und Nase beurteilt werden. Die Haltbarkeit der hier beschrieben Beinahrung ist logischerweise immer recht begrenzt und es ist nicht zu empfehlen, sie in den Eisschrank zu stellen. Doch kühlende Aufbewahrung ist angebracht. Somit muss man die jeweils bereitete Menge der Jahreszeit anpassen.   Die Tageszeitangaben sind übrigens nicht willkürlich gewählt, sondern ergeben einen Zeitablauf, bei dem das Keimfutter an einem Vormittag verwendungsfähig wird. Sind die in der Regel notwendigen 50 bis 55 Stunden Keimzeit abends um, verliert man noch 12 Stunden von der sowieso begrenzten Verwendungsdauer, und der Gehalt an wertvollen Stoffen sinkt bereits wieder.