Wir wünschen allen viel Freude auf unserer neuen Website
Papageien-Rhein-Ruhr.de
Fütterung Teil 2 v. 2
Das Nahrungsangebot sollte abwechslungsreich und im Bedarf ausgeglichen gestaltet werden. In der Praxis stellt man häufig fest, daß Großpapageien (besonders häufig nach dem Verlassen der Quarantänestation) stark auf Körner fixiert sind. Die Umgewöhnung ist schwierig und erfordert viel Geduld. Die Tiere müssen knapp gefüttert werden, und teilweise müssen bekannte Nahrungsobjekte, wie die besonders beliebten Sonnenblumenkerne, unter unbekannte gemischt werden. Um den Vogel nun zu zwingen, Eiweißfutter aufzunehmen, mischt man 1 Teil Körnerfutter mit 1 Teil Eiweiß futter und 1 Teil Vollkornfertignahrung für Säuglinge. Dieser Mischung wird Wasser zugefügt, bis eine krümelige Masse entsteht, die nicht mehr am Schnabel klebt. Graupapageien und Amazonen erhalten täglich ca. 40 g dieses Futters. Leckerbissen dürfen erst nach Aufnahme dieser Mischung angeboten werden. Dem Körnerfutter als dem Hauptbestandteil der Papageiennahrung sollte höchste Beachtung geschenkt werden. Drei Beispiele für Samenmischungen für Papageien (prozentuale Zusammensetzung) nach Dorrestein et a. 1982: Da der Vitamin- und Kalziumgehalt im Körnerfutter zu niedrig ist, muß dies mit einem guten Eiweißfutter ergänzt werden, das weniger fetthaltig ist und ca. 20.000 I.E. Vit. A/kg sowie ein Prozent der Aminosäure Lysin enthalten sollte. Das gekaufte Eiweißfutter kann auch durch gekochtes Ei, etwas Käse, Quark, gekochtes Hühnerfleisch und evtl. durch einen Kotelettknochen zum Abnagen ergänzt werden. Zur Deckung des Vitaminbedarfs ist Frischfutter unerläßlich und kann praktisch unbegrenzt angeboten werden. Dazu eignen sich je nach Saison Früchte, Beeren, Gemüse, Salat, gekeimte Sämereien, Äste, frisches Holz mit Knospen oder jungen Trieben. Beim Fehlen des Frischfutters oder unzureichender Aufnahme muß eine Substitution mit Multivitaminpräparaten erfolgen. Mineralsalze (Kalkstein, Mineralfutter) müssen auch unbeschränkt zur Verfügung stehen. Grit ist für den Aufschluß der Nahrung im Muskelmagen vieler Arten unerläßlich und ermöglicht die Resorption vieler essentieller Nahrungsbestandteile. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sich ein ausgewogenes Papageienmenü aus 20 % Frischfutter, 25 % Eiweißfutter, 10 % Kraftfutter und 45 % Körnerfutter zusammensetzen sollte. Anmerkung: Im obigen Text wird nicht auf die Ernährung von kleineren Psittaziden, Loris, Jungtieren und Hand aufgezogenen Papageien eingegangen. Dies sollte in einer gesonderten Abhandlung erfolgen. © Dr. Petra Scheuer  
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Das Nahrungsangebot sollte abwechslungsreich und im Bedarf ausgeglichen gestaltet werden. In der Praxis stellt man häufig fest, daß Großpapageien (besonders häufig nach dem Verlassen der Quarantänestation) stark auf Körner fixiert sind. Die Umgewöhnung ist schwierig und erfordert viel Geduld. Die Tiere müssen knapp gefüttert werden, und teilweise müssen bekannte Nahrungsobjekte, wie die besonders beliebten Sonnenblumenkerne, unter unbekannte gemischt werden. Um den Vogel nun zu zwingen, Eiweißfutter aufzunehmen, mischt man 1 Teil Körnerfutter mit 1 Teil Eiweiß futter und 1 Teil Vollkornfertignahrung für Säuglinge. Dieser Mischung wird Wasser zugefügt, bis eine krümelige Masse entsteht, die nicht mehr am Schnabel klebt. Graupapageien und Amazonen erhalten täglich ca. 40 g dieses Futters. Leckerbissen dürfen erst nach Aufnahme dieser Mischung angeboten werden. Dem Körnerfutter als dem Hauptbestandteil der Papageiennahrung sollte höchste Beachtung geschenkt werden. Drei Beispiele für Samenmischungen für Papageien (prozentuale Zusammensetzung) nach Dorrestein et a. 1982: Da der Vitamin- und Kalziumgehalt im Körnerfutter zu niedrig ist, muß dies mit einem guten Eiweißfutter ergänzt werden, das weniger fetthaltig ist und ca. 20.000 I.E. Vit. A/kg sowie ein Prozent der Aminosäure Lysin enthalten sollte. Das gekaufte Eiweißfutter kann auch durch gekochtes Ei, etwas Käse, Quark, gekochtes Hühnerfleisch und evtl. durch einen Kotelettknochen zum Abnagen ergänzt werden. Zur Deckung des Vitaminbedarfs ist Frischfutter unerläßlich und kann praktisch unbegrenzt angeboten werden. Dazu eignen sich je nach Saison Früchte, Beeren, Gemüse, Salat, gekeimte Sämereien, Äste, frisches Holz mit Knospen oder jungen Trieben. Beim Fehlen des Frischfutters oder unzureichender Aufnahme muß eine Substitution mit Multivitaminpräparaten erfolgen. Mineralsalze (Kalkstein, Mineralfutter) müssen auch unbeschränkt zur Verfügung stehen. Grit ist für den Aufschluß der Nahrung im Muskelmagen vieler Arten unerläßlich und ermöglicht die Resorption vieler essentieller Nahrungsbestandteile. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sich ein ausgewogenes Papageienmenü aus 20 % Frischfutter, 25 % Eiweißfutter, 10 % Kraftfutter und 45 % Körnerfutter zusammensetzen sollte. Anmerkung: Im obigen Text wird nicht auf die Ernährung von kleineren Psittaziden, Loris, Jungtieren und Hand aufgezogenen Papageien eingegangen. Dies sollte in einer gesonderten Abhandlung erfolgen. © Dr. Petra Scheuer  
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Das Nahrungsangebot sollte abwechslungsreich und im Bedarf ausgeglichen gestaltet werden. In der Praxis stellt man häufig fest, daß Großpapageien (besonders häufig nach dem Verlassen der Quarantänestation) stark auf Körner fixiert sind. Die Umgewöhnung ist schwierig und erfordert viel Geduld. Die Tiere müssen knapp gefüttert werden, und teilweise müssen bekannte Nahrungsobjekte, wie die besonders beliebten Sonnenblumenkerne, unter unbekannte gemischt werden. Um den Vogel nun zu zwingen, Eiweißfutter aufzunehmen, mischt man 1 Teil Körnerfutter mit 1 Teil Eiweiß futter und 1 Teil Vollkornfertignahrung für Säuglinge. Dieser Mischung wird Wasser zugefügt, bis eine krümelige Masse entsteht, die nicht mehr am Schnabel klebt. Graupapageien und Amazonen erhalten täglich ca. 40 g dieses Futters. Leckerbissen dürfen erst nach Aufnahme dieser Mischung angeboten werden. Dem Körnerfutter als dem Hauptbestandteil der Papageiennahrung sollte höchste Beachtung geschenkt werden. Drei Beispiele für Samenmischungen für Papageien (prozentuale Zusammensetzung) nach Dorrestein et a. 1982: Da der Vitamin- und Kalziumgehalt im Körnerfutter zu niedrig ist, muß dies mit einem guten Eiweißfutter ergänzt werden, das weniger fetthaltig ist und ca. 20.000 I.E. Vit. A/kg sowie ein Prozent der Aminosäure Lysin enthalten sollte. Das gekaufte Eiweißfutter kann auch durch gekochtes Ei, etwas Käse, Quark, gekochtes Hühnerfleisch und evtl. durch einen Kotelettknochen zum Abnagen ergänzt werden. Zur Deckung des Vitaminbedarfs ist Frischfutter unerläßlich und kann praktisch unbegrenzt angeboten werden. Dazu eignen sich je nach Saison Früchte, Beeren, Gemüse, Salat, gekeimte Sämereien, Äste, frisches Holz mit Knospen oder jungen Trieben. Beim Fehlen des Frischfutters oder unzureichender Aufnahme muß eine Substitution mit Multivitaminpräparaten erfolgen. Mineralsalze (Kalkstein, Mineralfutter) müssen auch unbeschränkt zur Verfügung stehen. Grit ist für den Aufschluß der Nahrung im Muskelmagen vieler Arten unerläßlich und ermöglicht die Resorption vieler essentieller Nahrungsbestandteile. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß sich ein ausgewogenes Papageienmenü aus 20 % Frischfutter, 25 % Eiweißfutter, 10 % Kraftfutter und 45 % Körnerfutter zusammensetzen sollte. Anmerkung: Im obigen Text wird nicht auf die Ernährung von kleineren Psittaziden, Loris, Jungtieren und Hand aufgezogenen Papageien eingegangen. Dies sollte in einer gesonderten Abhandlung erfolgen. © Dr. Petra Scheuer